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Medizintechnik

Netzwerk & Security für Medizingerätehersteller

Ein Hersteller von Medizingeräten benötigte eine nach der Industrienorm IEC 62443 abgesicherte Netzwerkinfrastruktur für Entwicklung und Produktion – inklusive unabhängigem Penetrationstest und einem strukturierten Schwachstellenmanagement.

IEC 62443PentestSchwachstellenmanagementOT
🏭
55
Mitarbeitende
🔒
IEC 62443
Zielnorm
🛡️
0
Kritische Pentest-Befunde
🔗
100 %
Produktionsnetz isoliert

Ausgangslage & Aufgabenstellung

In der Medizintechnik gelten für Netzwerksicherheit besonders hohe Anforderungen, da Entwicklungs- und Produktionsdaten sowie eingesetzte OT-Systeme (Operational Technology) besonders schützenswert sind. Das Unternehmen benötigte eine Infrastruktur, die den Anforderungen der Industrienorm IEC 62443 entspricht, klar getrennte Netzwerkzonen für Büro, Entwicklung und Produktion vorsieht und regelmäßig auf Schwachstellen geprüft wird – ohne den laufenden Entwicklungs- und Produktionsbetrieb zu beeinträchtigen.

Projektablauf

1
Ist-Analyse & Risikobewertung
Erfassung der bestehenden Netzwerktopologie, Identifikation kritischer Systeme und Bewertung des aktuellen Sicherheitsniveaus nach IEC 62443.
2
Zonen- & Segmentierungskonzept
Entwicklung eines Netzwerkzonen-Konzepts mit klarer Trennung von Büro-, Entwicklungs- und Produktionsnetz gemäß IEC-62443-Vorgaben.
3
Umsetzung der Netzwerksegmentierung
Technische Implementierung der Zonentrennung inklusive Firewall-Regelwerk zwischen den Segmenten.
4
Zugriffs- & Berechtigungskonzept
Einführung eines rollenbasierten Zugriffskonzepts für Mitarbeitende und externe Dienstleister.
5
Penetrationstest
Durchführung eines unabhängigen Penetrationstests zur Prüfung der Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen.
6
Schwachstellenmanagement
Aufbau eines strukturierten Prozesses zur laufenden Identifikation, Bewertung und Behebung von Schwachstellen.
7
Dokumentation der Sicherheitsarchitektur
Vollständige, auditfähige Dokumentation aller technischen und organisatorischen Maßnahmen.
8
Schulung & Übergabe
Sensibilisierung der Mitarbeitenden für sicherheitsrelevante Prozesse und Übergabe an den laufenden Betrieb.

⏱️ Arbeitsaufwand

Projektlaufzeit von der Ist-Analyse bis zum abgeschlossenen Penetrationstest: rund 10 bis 12 Wochen, durchgeführt von einem Team aus Netzwerk- und Sicherheitsspezialisten in enger Abstimmung mit der internen IT und Qualitätssicherung des Kunden.

💶 Ungefährer Kostenrahmen

Projekte dieser Art (Absicherung nach IEC 62443 inklusive Penetrationstest für ein Unternehmen dieser Größenordnung) bewegen sich meist im oberen fünfstelligen bis niedrigen sechsstelligen Bereich, abhängig von Anzahl der Systeme, Komplexität der Produktionsumgebung und Testtiefe. Die konkrete Investition ermitteln wir nach einer initialen Risikobewertung.

Verbesserung im Überblick

Netzwerksegmentierung umgesetzt
Vorher
20%
Nachher
100%
Dokumentierte Sicherheitsprozesse
Vorher
15%
Nachher
100%

Vorher / Nachher

Vorher
Keine klare Trennung von Büro-, Entwicklungs- und Produktionsnetz
Kein strukturierter Schwachstellenmanagement-Prozess
Fehlender Nachweis der IEC-62443-Konformität
Keine unabhängige Sicherheitsprüfung erfolgt
Nachher
Vollständige Netzwerksegmentierung nach IEC 62443
Penetrationstest ohne kritische Befunde bestanden
Strukturierter, dokumentierter Schwachstellenmanagement-Prozess
Produktionsnetz vollständig isoliert vom Officenetz

Vorteile für den Kunden

Nachweisbare Konformität mit der Industrienorm IEC 62443
Deutlich reduziertes Risiko für Produktionsausfälle durch Cyberangriffe
Auditfähige Dokumentation für Kunden- und Zertifizierungsanfragen
Höheres Vertrauen bei Kunden und Geschäftspartnern
Klare Prozesse für den Umgang mit neu entdeckten Schwachstellen

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